An Sankt Martin diesen Jahres, am Freitag, den 11.11.2022, fand in Dunkelheit und bei Nebel die Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehren Wetzlar, Innenstadt, Büblingshausen sowie Hermannstein bei B+T Oberflächentechnik in Wetzlar statt.
An Sankt Martin diesen Jahres, am Freitag, den 11.11.2022, fand in Dunkelheit und bei Nebel die Jahresabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehren Wetzlar, Innenstadt, Büblingshausen sowie Hermannstein bei B+T Oberflächentechnik in Wetzlar statt.
Feuerwehrmänner in Aktion, bei Nebel und schlechter Sicht.
Die erste Herausforderung bei der Anfahrt: Orientierung im Dunkeln, bei Nebel in fremder Umgebung.
Jeder Handgriff sitzt, das Material wird für den Einsatz vorbereitet. I.
Jeder Handgriff sitzt, das Material wird für den Einsatz vorbereitet. II.
Nach Betreten des Betriebes wird die Laufkarte gesichtet und die örtlichen Gegebenheiten sondiert.
Mit abgedecktem Visier, schlechte Sicht simulierend, mit Sauerstoffgerät und Maske, ist das Auskundschaften im Vierfüßlerstand eine Herausforderung.
Bei der Nachbesprechung wird erste Manöverkritik betrieben.
Bis zur Anfahrt wussten die Einsatzkräfte nicht, welcher Ernstfall geübt werden sollte: Das Übungsszenario war das Auslösen eines Brandmelders.
Bei Anrücken der Wehren war jedoch schnell klar, dass es sich um eine Verpuffung handelte. Unklarheit herrschte bei der Frage, ob und wie viele
Personen verunglückt waren, da sich neben den Beschäftigten auch Mitarbeiter einer Fremdfirma vor Ort aufhielten. Da laut Übungsszenario keine
Sicht in der Halle sein sollte, bedeutete es, dass die Einsatzkräfte jeweils zu zweit, mit Sauerstoffversorgung und Löschschlauch im Vierfüßlerstand
die Lage sondieren mussten.
Trotz der schwierigen Lage und Sicht gelang es, einen „bewusstlosen“ Gabelstaplerfahrer aus dem Gefährt zu sichern und kriechend zu bergen.
Im Außenbereich wurde die Lage gesichert und bewertet, die Gruppenführer koordinierten den Einsatz. Bevor einige der Feuerwehrleute wegen des
Sauerstoffmangels den Rückzug antreten mussten, leitete der Gruppenführer den Rauchabzug (RWA-Anlage) ein, sodass sich die Sicht schnell besserte.
Unter diesen erleichterten Bedingungen gelang die Bergung der weiteren 4 verunglückten Personen professionell und schnell, auch wenn sie aus
beträchtlicher Höhe unter Zuhilfenahme des Wirbelsäulenbrettes erfolgte. „Man kann sich gar nicht vorstellen, welch körperliche Anstrengung der
Einsatz in Vollmontur mit Sauerstoffgerät, das alleine über 30 kg wiegt, bedeutet, wenn man keine Sicht hat, die Umgebung nicht kennt, zudem
irritierende Geräusche erklingen und das Bewusstsein, dass die Zeit gegen uns arbeitet. Und dennoch müssen wir die Ruhe bewahren und unser
Bestes geben – egal wann der Notruf kommt.“, führte Wehrführer Patrick Bauer aus.
Nach Beendigung der Übung bedankte sich Dirk Schäfer, Brandschutzbeauftragter von B+T Oberflächentechnik,
stellvertretend für die Geschäftsleitung und würdigte den Einsatz „Ihr Engagement ist unschätzbar für die Allgemeinheit,
und es gibt uns, B+T, ein gutes Gefühl, Sie als Helfer in der Not an unserer Seite zu wissen.“
Geschäftsführer Frank Benner bedauerte, bei der Übung nicht dabei sein zu können und lud die 50 an der Übung beteiligten
Feuerwehrmänner nach getaner Arbeit zu einer kleinen Stärkung ein: „Danke, dass Sie im Ernstfall für uns da sind“.
Text: Sigrid Frey, Marketing B+T Unternehmensgruppe
Fotos: © B+T Unternehmensgruppe
Kontakt:
B+T Unternehmensgruppe
Sigrid Frey
Marketing / Kommunikation
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Mail: s.frey@bt-unternehmensgruppe.de
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