EnOB: 3DEMO - Sichere und energieeffiziente Fabriken durch 3D Emission Monitoring; Emissionsmonitoring in der Oberflächentechnik und Visualisierungsansätze


Die Umgebungsbedingungen in Produktionshallen von Industriebetrieben bestimmen nicht nur die Prozess- und Produktqualität, sondern auch die Arbeitssicherheit und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Die kontinuierliche Sicherstellung dieser Umgebungsbedingungen durch raumlufttechnische (RLT) Anlagen steht im Zielkonflikt mit deren Energiebedarf, der einen erheblichen Anteil am Energiebedarf der Industrie in Deutschland ausmacht. In der Praxis werden raumlufttechnische Anlagen basierend auf Normen, technische Regeln und Erfahrungswerten – meistens überdimensioniert - ausgelegt und durch nicht ausreichende Kenntnis des Systemzustandes auch ineffizient betrieben.

Virtueller Rundgang durch die Produktionshalle mit Anzeige der aktuellen Feinstaubemissionen und Temperatur.




Vorausschauende Wartung als Ziel des Projektes
Das Projekt 3DEMO zielt zum einen auf die Entwicklung innovativer Dienstleistungskonzepte auf Basis eines 3D Emission Monitoring in Fabrikhallen ab, zum anderen steht die Entwicklung des hierfür nötigen cyberphysischen Systems und der nötigen technologischen Bausteine im Fokus. Ein technologischer Baustein ist das Netzwerk aus drahtlosen Sensorknoten in Verbindung mit Gebäudesimulation, die dynamisch die gewünschten Raumluftparameter erfassen. Als ein weiterer technologischer Baustein, stellen innovative Visualisierungskonzepte die Informationen kontext- und zielgruppenbezogen Mitarbeitern in verständlicher Form zur Verfügung. Diese zeitliche und örtlich hohe Transparenz der Umgebungsbedingungen, welche durch das cyberphysische System geschaffen wird, in Verbindung mit dem gegebenen Einsparpotenzialen und Nutzenvorteilen bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für innovative Dienstleistungskonzepte zur Unterstützung von Planung und Betrieb der Produktion bzw. raumlufttechnischen Anlagen (RLT). Vorgesehen sind hier u.a. Planungs- und Beratungsdienstleistungen, aber auch innovative Teleservice und Betreiber/Contracting-Modelle. Die notwendigen technologischen Bausteine (Sensorknoten, Modellierung/Simulation, Visualisierung) sind zwar grundsätzlich vorhanden, aber werden im geplanten Vorhaben entsprechend des Gesamtkonzepts adaptiert und zu einem innovativen, cyberphysischen System umgesetzt. Die Anwendbarkeit und Übertragbarkeit in verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen/-strukturen wird durch die Zusammensetzung der Anwendungspartner sichergestellt.

Das Vorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). FKZ: 03ET1660G




Kontakt:
B+T Unternehmensgruppe

Sigrid Frey
Marketing / Kommunikation

Tel.: 0 64 41 / 78 06 0
Mail: s.frey@bt-unternehmensgruppe.de


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